Klimawandel und die Architektur der Zukunft – Müssen Häuser widerstandsfähiger denn je sein?
Der Hurrikan Melissa, der Ende Oktober Jamaika und die Karibik traf, lenkte erneut die Aufmerksamkeit der Welt auf die zunehmende Häufigkeit und Zerstörungskraft des Klimawandels. Laut der NOAA hat die durchschnittliche Stärke tropischer Wirbelstürme in den letzten 30 Jahren um fast 20 % zugenommen, und die Hurrikansaison dauert heute länger als je zuvor. Der Bericht des Weltklimarats (IPCC) bestätigt, dass extreme Winde, Hitzewellen und Starkregen inzwischen auch in gemäßigten Zonen wie dem Mittelmeerraum regelmäßig auftreten.Melissa als Warnung an die Welt
Der Hurrikan Melissa ist ein weiteres Beispiel dafür, dass extreme Wetterereignisse immer mehr Menschen betreffen. Laut ReliefWeb wurden auf Jamaika über 25.000 Häuser beschädigt, und die Infrastruktur wurde auf mehr als 40 % der Insel beeinträchtigt. Gebäude ohne verstärkte Konstruktionen oder ordnungsgemäß verankerte Dachsysteme hielten dem Sturm nicht stand. Obwohl karibische Hurrikans geografisch weit entfernt scheinen, warnen Experten, dass ähnliche Bedrohungen auch in Europa zunehmen. Der Kroatische Wetterdienst (DHMZ) verzeichnet in den letzten 15 Jahren einen Anstieg der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit an der Adriaküste um 7–10 %, während Hitzewellen länger andauern und höhere Temperaturen erreichen.

















































































































